Bildgröße ändern & komprimieren

Bilder lokal mit eigenen Abmessungen, prozentualer Skalierung und gängigen Vorlagen verkleinern und komprimieren.

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So funktioniert es

Wählen Sie ein JPEG-, PNG- oder WebP-Bild mit bis zu 30 MB. Das Werkzeug zeigt das Original mit seinen Abmessungen und seiner Dateigröße an. Sie können die neue Größe in Pixeln festlegen, eine Skalierung wählen (25 %, 50 %, 75 % oder 100 %) oder eine Größenvorlage, die das Bild in 800 × 600, 1080 × 1080, 1280 × 720 oder 1920 × 1080 einpasst. Ist „Seitenverhältnis beibehalten“ aktiviert, passt eine Änderung der Breite die Höhe an und umgekehrt, sodass das Bild nicht verzerrt wird; deaktivieren Sie die Option, um beide Werte frei festzulegen. Eine Vorlage stellt dann genau diese Größe ein, was das Bild verzerren kann.

Wählen Sie das Ausgabeformat, das zunächst dem des Originals entspricht, bei JPEG und WebP außerdem die Qualität (10–100 %, standardmäßig 82 %), und klicken Sie dann auf „Größe ändern & komprimieren“. Das Ergebnis zeigt die neuen Abmessungen, die Dateigröße und wie viel kleiner oder größer die Datei als das Original ist. „Bild herunterladen“ speichert sie unter dem ursprünglichen Namen mit dem Zusatz -resized, zum Beispiel photo-resized.jpg; Leerzeichen, Umlaute, ß und andere Buchstaben mit Akzent im Namen werden zu Bindestrichen. Jede Änderung an einer Einstellung löscht das vorherige Ergebnis, sodass die heruntergeladene Datei immer dem entspricht, was angezeigt wird.

Verkleinern und Komprimieren sind zwei verschiedene Hebel, und der erste bringt meist mehr. Halbiert man Breite und Höhe, bleibt nur ein Viertel der Pixel übrig, noch bevor die Qualität überhaupt zur Sprache kommt; ein Foto mit 4000 Pixeln, das 800 Pixel breit angezeigt wird, überträgt den Großteil seiner Daten umsonst. Dann kommt die Qualität: JPEG und WebP verwerfen Details, die das Auge kaum wahrnimmt, während PNG verlustfrei ist. Die Qualitätseinstellung gilt daher nicht für PNG, und als PNG gespeicherte Fotos sind meist viel größer.

Das Ergebnis kann auf jeder Seite bis zu 12.000 Pixel und insgesamt bis zu 40 Megapixel groß sein; auf iPhone und iPad kann das Erzeugen sehr großer Bilder wegen der Speichergrenzen des Browsers dennoch fehlschlagen. Wählen Sie in diesem Fall eine kleinere Größe. Vergrößern ist möglich, und die Vorlagen vergrößern ein kleineres Bild, bis es sie ausfüllt, doch es kommen keine Details hinzu: Die zusätzlichen Pixel werden interpoliert, daher wirkt das Ergebnis weicher. Transparente Bereiche werden in JPEG weiß, weil JPEG keine Transparenz kennt; PNG und WebP erhalten sie. Safari und alle Browser auf iPhone und iPad können auf diese Weise keine WebP-Dateien erzeugen und liefern stattdessen PNG; der Name der heruntergeladenen Datei zeigt das Format, das Sie tatsächlich erhalten haben.

Das Bild wird im Browser neu gezeichnet; Kamera-Metadaten wie Datum, Kameramodell und GPS-Standort werden daher nicht in die neue Datei übernommen, und Fotos, die die Kamera als gedreht markiert hat, werden richtig herum gespeichert. Nichts wird hochgeladen: Der gesamte Vorgang läuft auf Ihrem Gerät.

Beispiel

  • 4000 × 3000 mit 50 %2000 × 1500: ein Viertel der Pixel, 3 Millionen statt 12 Millionen.
  • 4000 × 3000 → In 1920 × 1080 einpassen1440 × 1080: Die Höhe ist die Grenze, und die Proportionen bleiben erhalten.
  • 3000 × 4000 im Hochformat → In 1080 × 1080 einpassen810 × 1080.
  • 600 × 400 → In 1920 × 1080 einpassen1620 × 1080: vergrößert, daher wirkt es weicher, nicht schärfer.
  • Logo mit transparentem Hintergrund, PNG → JPEGDer transparente Hintergrund wird weiß; bleiben Sie bei PNG oder wählen Sie WebP, um ihn zu erhalten.

Häufige Fragen

Welche Breite sollte ich für eine Website verwenden?

Die Breite, in der das Bild angezeigt wird, oder etwa das Doppelte davon, damit es auf Bildschirmen mit hoher Pixeldichte scharf aussieht. Smartphones und viele Laptops haben die zwei- bis dreifache Pixeldichte eines Standardbildschirms, und die doppelte Anzeigebreite wirkt auf fast allen davon scharf: Ein Foto, das 800 Pixel breit angezeigt wird, braucht etwa 1.600 Pixel.

Warum ist mein PNG so viel größer als ein JPEG?

PNG speichert jedes Pixel exakt und eignet sich am besten für flache Grafiken — Logos, Screenshots, Strichzeichnungen — bei denen sich große Flächen wiederholen. In einem Foto wiederholt sich kaum etwas, daher spart verlustfreie Speicherung wenig. JPEG verwirft Details, die das Auge schlecht wahrnimmt, und deshalb gehören Fotos dorthin.

Geht beim Verkleinern Qualität dauerhaft verloren?

Ja. Verkleinern wirft Pixel weg, und erneutes Vergrößern kann sie nicht neu erschaffen, sondern nur schätzen. Bewahren Sie die Originaldatei auf und verkleinern Sie Kopien davon, statt dasselbe Bild zweimal zu verkleinern.

Warum ist die Datei größer geworden?

Meist, weil ein gut komprimiertes JPEG erneut mit höherer Qualität gespeichert wurde, ein Foto als PNG gespeichert wurde, ein bereits optimiertes PNG erneut gespeichert wurde (Browser komprimieren PNG weniger stark als spezialisierte Werkzeuge) oder das Bild vergrößert wurde. Senken Sie die Qualität, wählen Sie JPEG oder WebP, oder verringern Sie die Abmessungen.

Wird mein Bild hochgeladen?

Nein. Es wird in Ihrem Browser gelesen und neu gezeichnet, und die heruntergeladene Datei entsteht auf Ihrem Gerät.

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